Private Nutzung von Kfz-Fahrzeugen von wesentlich beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführern seit 1.1.2017

Der Geschäftsführer einer GmbH mit einem Anteil am Grund- oder Stammkapital von mehr als 25% (sogenannte wesentlich beteiligte Gesellschafter) erzielt Einkünfte aus selbständiger Arbeit gem. Einkommensteuergesetz[1]. Wurde bisher einem wesentlich beteiligten Gesellschafter ein Kraftfahrzeug zur privaten Nutzung unentgeltlich bereitgestellt, so waren die geldwerten Vorteile bisher grundsätzlich mit den tatsächlich angefallenen Kosten anzusetzen.

Mit dem Abgabenänderungsgesetz 2016 wurde für wesentlich Beteiligte Gesellschafter-Geschäftsführer eine Anknüpfung an die Sachbezugsverordnung gelegt. Der neue Gesetzestext ermächtigt nun den Bundesminister für Finanzen auch für wesentlich beteiligte Geschäftsführer, die Höhe des geldwerten Vorteils aus der privaten Nutzung eines zur Verfügung gestellten Kraftfahrzeuges mit Verordnung festzulegen[2]. Seit 2017 ist damit der wesentlich beteiligte Gesellschafter-Geschäftsführer dem nicht wesentlich beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführer und dem Dienstnehmer im Hinblick auf die Behandlung von Sachbezügen gleichgestellt.[3] Folglich gilt seit 1.1.2017 die Sachbezugsverordnung auch für Gesellschafter-Geschäftsführer mit einem Anteil am Grund- oder Stammkapital von mehr als 25%.



[1] § 22 Z2 EStG in der aktuellen Fassung

[2] § 22 Z2 EStG in der aktuellen Fassung

[3] SteuerExpress-Arbeitshilfe; StExp 2017/30A; Kosten der privaten Nutzung eines firmeneigenen Kfz für wesentlich beteiligte Gesellschafter-Geschäftsführer

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